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Nr. 222 - (maschinell)
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Fritz Rudolf Künker GmbH & Co. KG Auction 212, 4050 (2012) (visit Website)
SovereignTitleFrom-To

From-ToRarity*MaterialDiameterWeight
6,25--
Description


(DIE GRAFSCHAFT SOLMS-HOHENSOLMS, SEIT 1718 SOLMS-HOHENSOLMS-LICH, SEIT 1792 FÜRSTENTUM GRAF PHILIPP REINHARD I., 1613-1635 Klippe von den Stempeln des Kipper-12 Kreuzers (Dreibätzner) 1621, Butzbach, mit Titel Ferdinands II. 9,73 g. Joseph 222 a. Von allergrößter Seltenheit. Henkelspur, sehr schön Diese und die folgende Klippe von den Stempeln des sehr seltenen Dreibätzner stammen - wie ausdrücklich in der Vorderseitenlegende hervorgehoben - aus der 1620 eröffneten Münzstätte Butzbach. Graf Philipp Reinhard hatte die Münzstätte Nieder-Weisel, die wegen umfangreicher Ausprägung von unterwertigen Münzen in Verruf geraten war, nach Butzbach verlegen lassen. Dieser Umzug, der auch die Wardeine des Oberrheinischen Kreises beruhigen sollte, brachte allerdings keine Besserung, denn der Münzmeister Hans Jakob Ayrer setzte das Kipperunwesen - sicherlich im Auftrag des Grafen - auch in der neuen Münze fort. 1622 reiste der Butzbacher Münzmeister persönlich ins nahegelegene Frankfurt, um dort eine große Menge der minderwertigen Stücke gegen alte vollwertige Taler einzuwechseln. Hans Jakob Ayrer mußte dabei sehr vorsichtig vorgehen, weil sein Vetter Kasper Ayrer Münzmeister der Handelsmetropole war und ihn zu Recht des Münzunfugs verdächtigte. Bei einer Durchsuchung von Ayrers Quartier in der Frankfurter Töngesgasse wurden Kippermünzen für über 5.000 Gulden gefunden und beschlagnahmt.)
References Literature Trade Finds Museums
Fritz Rudolf Künker GmbH & Co. KG 212, 4050