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Nr. 21 - (maschinell)
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4,8543689320388--
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(ALTDEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN MONTFORT, GRAFSCHAFT Die Grafen von Montfort waren im Mittelalter mächtige Herren mit weitem Landbesitz am Bodensee, in der Schweiz und im Allgäu gewesen. Sie gründeten die Städte Bregenz, Bludenz, Sargans, Tettnang und Feldkirch, und noch heute zeigt das Wappen des österreichischen Landes Vorarlberg als Bild die Fahne der Grafen von Montfort, eine dreiteilige Kirchenfahne. Die Grafen konnten ihre mächtige Stellung jedoch nicht halten. In Erbteilungen wurde das Land zerteilt, im Streit zwischen den Linien der Familie verlor man Macht und Bedeutung, und nach und nach gingen die meisten Teile des Montforter Gebietes an die Habsburger. 1780 verkaufte der letzte regierende Graf, Franz Xaver, die letzten Reste der Grafschaft an Österreich. In napoleonischer Zeit kamen die Gebiete um Langenargen und Tettnang 1805 zuerst an Bayern und dann durch den Pariser Frieden 1810 an Württemberg. Die Grafen von Montfort prägten Münzen immer dann, wenn die Absatzmöglichkeiten außerhalb des eigenen Landes gut waren. Wenn sie an dem Export von 2/3-Talern verdienen konnten, prägten sie 2/3-Taler; wenn sich Halbkreuzer und Kreuzer besser unterbringen ließen, prägten sie Kleingeld. Zeitweilig verpachteten sie ihre Münzstätte Langenargen an Unternehmer. Montforter Münzstätten waren 1567-1574 Tettnang, 1620-1621 Erolzheim bei Biberach (gepachtete Münzstätte), und 1621 bis 1763 Langenargen. ULRICH, 1564-1574. Einseitiger Pfennig o. J. Wappenschild, darüber V. Ebner 21. Flach geprägt. Kleine Schrötlingsfehler, sonst Sehr schön)
References Literature Trade Finds Museums
Münzen & Medaillen GmbH 37, 327
Münzenhandlung G. Hirsch Nachfolger 294, 3961
Münzen & Medaillen GmbH 46, 1371
Westfälische Auktionsgesellschaft 80, 817